Die Ferien sind vorbei. Der Wecker klingelt morgens wieder früher. Die Kinder gehen wieder in die Schule oder in den Kindergarten und auch bei uns Erwachsenen kehrt langsam der normale Arbeitsalltag zurück.
Und plötzlich ist da wieder diese lange Liste im Kopf: Arbeit. Schule. Kindergarten. Einkaufen. Wäsche. Arzttermine. Hausaufgaben. Elternabend. Kindergeburtstag. Haushalt. Vielleicht noch Sport. Ein Treffen mit einer Freundin. Die Date Night mit dem Partner. Oder endlich einmal wieder Zeit für das eigene Hobby.
Nach ein paar Wochen Ferien fühlt sich dieser Übergang für viele Familien erst einmal ziemlich voll an.
Dabei ist genau jetzt vielleicht nicht der richtige Zeitpunkt, um zu versuchen, sofort wieder alles perfekt zu organisieren.
Denn eine gute Wochenplanung für Mamas bedeutet nicht, möglichst viele Dinge in sieben Tage hineinzupacken. Sie bedeutet vielmehr, herauszufinden, was in dieser konkreten Woche tatsächlich Platz hat.
Eine gute Wochenplanung beginnt nicht mit der To-do-Liste
Ich glaube, genau hier beginnt für viele Mamas das Problem.
Wir schauen auf unsere Woche und überlegen: Was muss ich alles schaffen? Dabei wird aus dem eigentlichen Wochenplan schnell eine Wunschliste.
Der Haushalt soll ordentlich sein. Die Wäsche soll erledigt werden. Wir möchten gesund kochen. Die Kinder sollen ihre Hobbys wahrnehmen. Die Hausaufgaben sollen nicht erst abends um 20 Uhr erledigt werden. Bei der Arbeit möchten wir natürlich auch alles schaffen. Und wenn irgendwo noch eine Stunde frei ist, wäre es schön, selbst wieder Sport zu machen oder eine Freundin zu treffen.
Auf dem Papier klingt vieles davon machbar. Bis man die einzelnen Tage betrachtet.
Denn zwischen den Terminen liegen nicht einfach freie Stunden. Da sind Wege, Essen, Aufräumen, Kinder anziehen, Brotdosen vorbereiten, Nachrichten der Schule lesen, vergessene Turnbeutel suchen und weitere 47 kleine Dinge, die niemand in den Kalender eingetragen hat.
Deshalb würde ich bei der Wochenplanung mit Kindern nicht mit der Frage beginnen: Was möchte ich alles erledigen?
Sondern mit: Was ist diese Woche tatsächlich los?
Das verändert erstaunlich viel.
Wie genau eine realistische Wochenplanung aussieht, ist natürlich von Familie zu Familie unterschiedlich. Aber es gibt ein paar Gedanken, die mir bei unserer eigenen Wochenplanung helfen und die ich dir gerne mitgeben möchte.
Vielleicht musst du gar nicht alles komplett anders organisieren. Vielleicht reicht es schon, an einigen Stellen anders auf deine Woche zu schauen.
Die Realität einer Familienwoche
Bevor du Aufgaben verteilst, Termine planst oder dir überlegst, wann du putzen möchtest, trägst du zunächst alles ein, was bereits feststeht: Schule und Kindergarten, Arbeitszeiten, Arzttermine, Hobbies Kinder, Elternabend, Geburtstagsfeier, Fahrzeiten, vielleicht auch feste Termine deines Partners oder deiner Partnerin.
Danach wird meistens schon deutlich, welche Tage besonders voll sind.
Und genau diese Tage solltest du nicht zusätzlich mit Aufgaben beladen.
Wenn du beispielsweise montags bis 17 Uhr arbeitest, danach dein Kind zum Sport bringst und erst gegen 19 Uhr wieder zu Hause bist, ist Montag vielleicht einfach kein guter Tag für den grossen Wocheneinkauf, gründliches Badezimmerputzen und Meal Prep.
Das klingt banal. Trotzdem planen wir unseren Alltag erstaunlich oft so, als hätten wir an jedem Wochentag gleich viel Zeit und Energie.
Wochenplanung nach Energie planen
Das ist für mich einer der wichtigsten Punkte, um einen realistischen Wochenplan zu erstellen.
Wir planen meistens mit Zeit. Wir sehen: Dienstag habe ich von 15 bis 17 Uhr nichts im Kalender. Also passt da noch ein Einkauf hinein.
Aber vielleicht ist Dienstag genau der Tag, an dem du bereits seit sechs Uhr morgens unterwegs bist, drei Stunden Meetings hattest und anschliessend noch die Kinder abholen musst.
Zeit wäre zwar vorhanden, Energie aber vielleicht nicht.
Deshalb lohnt es sich, deine Woche nicht nur nach freien Zeitfenstern, sondern auch nach deiner Energie zu betrachten.
An einem ruhigen Vormittag kannst du vielleicht problemlos einen grösseren Einkauf erledigen, Papierkram machen oder das Badezimmer gründlich putzen. An einem ereignisreichen Arbeitstag reicht vielleicht das Nötigste.
Eine Wochenplanung braucht Luft
Eine meiner liebsten Regeln für eine realistische Wochenplanung für Familien ist deshalb:
Eine grosse zusätzliche Aufgabe pro Tag reicht.
Montag: Wäsche.
Dienstag: Einkauf.
Mittwoch: Papierkram.
Donnerstag: Arzttermin.
Freitag: Bad putzen.
Natürlich können nebenbei noch kleine Dinge erledigt werden. Aber du musst nicht jeden Tag drei grosse Haushaltsaufgaben unterbringen. Denn der normale Familienalltag ist bereits Arbeit genug. Und wenn du donnerstags nach der Arbeit noch den Kinderarzttermin hast – bei dem du nie genau weißt, wie viel Zeit er tatsächlich in Anspruch nimmt – , dann ist es völlig in Ordnung, wenn an diesem Tag eben nicht auch noch die Wohnung gründlich geputzt wird.
Plane lieber 70 Prozent als 100 Prozent
Ein Kalender, der komplett ausgefüllt ist, sieht auf den ersten Blick produktiv aus. Für einen Familienalltag ist er aber oft ziemlich unpraktisch. Denn es kommt fast immer etwas dazwischen. Ein Kind wird krank, ein Termin dauert länger, die Arbeit nimmt mehr Zeit in Anspruch, der Bus hat Verspätung, die Hausaufgaben dauern eine Stunde länger als gedacht oder du bist einfach müder als erwartet.
Wenn bereits alles durchgeplant ist, reicht eine kleine Abweichung und der gesamte Plan funktioniert nicht mehr. Deshalb versuche niemals, die Woche zu 100 Prozent zu verplanen.
Lass bewusst Luft. Diese freie Zeit ist nicht verschwendet. Sie ist dein Puffer für das echte Leben. Und vielleicht passiert in dieser freien Zeit sogar etwas Schönes, das gar nicht auf deinem ursprünglichen Plan stand. 🤩
Die unsichtbare Familienarbeit gehört auch in den Wochenplan
Ein Wochenplan kann wunderbar ordentlich aussehen und trotzdem völlig unrealistisch sein.
Warum?
Weil darin häufig nur die sichtbaren Termine stehen.
Arbeit: 8–17 Uhr.
Schule: 8–15 Uhr.
Kinderturnen: 17 Uhr.
Aber was passiert dazwischen?
Wer macht das Abendessen?
Wer räumt die Küche auf?
Wer packt die Schultasche?
Wer wäscht die Sportkleidung?
Wer liest die Nachricht der Lehrerin?
Wer kauft das Geburtstagsgeschenk?
Wer füllt die Brotdosen?
Diese vielen kleinen Aufgaben brauchen Zeit und Energie. Sie stehen nur meistens nicht im Kalender.
Deshalb gehört für mich zu einer guten Wochenplanung im Familienalltag auch die Frage:
Welche unsichtbaren Aufgaben fallen diese Woche zusätzlich an?
Gerade nach den Ferien können das ziemlich viele sein: Schulmaterial besorgen, Kleider kontrollieren, Sportsachen zusammensuchen, Stundenpläne anschauen, neue Termine eintragen oder die Kinder wieder an die Morgenroutine gewöhnen.
Wenn du diese Dinge nicht mit einplanst, fühlt sich die Woche schnell so an, als würdest du ständig hinterherlaufen.
Nicht jeder Tag und nicht jede Woche ist gleich
Bei uns zu Hause haben wir einen Grundplan für die Woche – sozusagen einen Basisplan. Darin stehen all die Dinge, die grundsätzlich jede Woche anstehen: Arbeitszeiten, Schule, Kindergarten, Hobbys und andere feste Termine.
Diesen Plan haben wir zum Start des neuen Schuljahres noch einmal gründlich überarbeitet. Denn mit einem neuen Schuljahr kommen oft auch neue Termine, veränderte Stundenpläne oder neue Hobbys dazu. Also haben wir uns einmal hingesetzt und geschaut, wie unsere Woche grundsätzlich aussieht.
Dieser Basisplan funktioniert für uns meistens gut und gibt uns eine gewisse Orientierung.
Aber trotzdem besprechen wir jedes Wochenende noch einmal kurz, was in der kommenden Woche zusätzlich ansteht.
Denn so gut ein Grundplan auch ist: Nicht jede Woche ist gleich.
Vielleicht steht ein zusätzlicher Arzttermin an. Vielleicht hat eines der Kinder eine Veranstaltung. Vielleicht gibt es bei der Arbeit besonders viel zu tun. Oder wir möchten uns einfach mit Freunden treffen.
Und genau deshalb schauen wir jede Woche noch einmal gemeinsam darauf, wie viel diese konkrete Woche überhaupt tragen kann.
Denn nicht jede Woche hat die gleiche Kapazität.
Eine Woche mit normalen Arbeitstagen, gesunden Kindern und ausreichend Schlaf kann ziemlich viel vertragen. Eine Woche mit einem wichtigen Projekt im Job, einem kranken Kind oder mehreren Abendterminen sieht ganz anders aus.
Deshalb solltest du nicht jede Woche gleich planen. Die Planung muss zu dem passen, was gerade tatsächlich los ist.
Das gilt übrigens nicht nur für die Woche als Ganzes, sondern auch für die einzelnen Tage.
Unkomplizierte Essensplanung
Gerade der Essensplan kann nach den Ferien schnell zusätzlichen Druck erzeugen. Auch ich habe mir vorgenommen, jetzt wieder gesünder zu essen und viel mehr frisch zu kochen. Natürlich möglichst abwechslungsreich 😉. Ja, am besten noch Meal Prep.
Doch ich habe es nicht mal eine Woche geschafft. Deshalb rate ich auch dir: Halte es deutlich einfacher.
Plane vielleicht vier oder fünf Abendessen und lass bewusst Platz für Reste, ein schnelles Essen oder eine spontane Lösung.
Zum Beispiel:
- Montag: etwas Schnelles nach dem Sport
- Dienstag: Lieblingsessen der Kinder
- Mittwoch: Reste
- Donnerstag: Wraps oder Fajitas
- Freitag: etwas, worauf alle Lust haben oder der Lieblings-Pizza-Liferant
Du musst nicht jeden Abend ein neues Rezept kochen. Und du musst auch nicht jede Woche aufs Neue überlegen, was deine Familie gerne isst. Gerade deshalb finde ich mein Rezeptbuch zum Selberschreiben so praktisch: Du kannst die Familienlieblinge und bewährten Rezepte an einem Ort sammeln und bei der Wochenplanung einfach darauf zurückgreifen.
Und vor allem: Die erste Woche nach den Ferien muss nicht gleichzeitig die Woche sein, in der du eine komplett neue Ernährungs- und Meal-Prep-Routine etablierst. Manchmal ist es schon genug, wenn alle rechtzeitig etwas zu essen bekommen.
Wenn du noch mehr Tipps für eine unkomplizierte Essensplanung im Familienalltag suchst, findest du in meinem Artikel Essensplanung für die Familie weitere praktische Ideen.
Eine gute Wochenplanung bezieht die gesamte Familie ein
Eine realistische Wochenplanung verteilt die Verantwortung auf die gesamte Familie, auf die Kinder und auf alle Erwachsene. Denn wenn alle Termine und Aufgaben nur im Kopf der Mama existieren, hilft auch der schönste Kalender nicht wirklich.
Schaut euch die anstehenden Aufgaben deshalb gemeinsam an und entscheidet, wer diese am besten übernehmen kann:
Wer bringt die Kinder? Wer holt sie ab?
Wer macht das Abendessen?
Wer kümmert sich um den Einkauf?
Wer bringt das Kind zum Sport?
Wer übernimmt den Elternabend?
Wer denkt an das Geburtstagsgeschenk?
Dabei geht es nicht darum, dass der Partner oder die Partnerin „mithilft“. Es geht darum, Verantwortung wirklich zu verteilen.
Wenn Papa also für den Zahnarzttermin des Kindes verantwortlich ist, dann bedeutet das konkret: Termin vereinbaren, eintragen, daran denken und mit dem Kind hingehen. Denn sonst bleibt die Verantwortung trotzdem im Kopf einer Person.
Auch Kinder können lernen, ihren Alltag mitzuplanen
Je nach Alter können Kinder schon erstaunlich viel Verantwortung für ihre eigene Woche übernehmen. Ein gemeinsamer Wochenplan kann dabei helfen. Die Kinder sehen, wann Schule ist, wann Sport stattfindet, wann ein ruhiger Nachmittag geplant ist oder wann ein Termin ansteht. Bei jüngeren Kindern können Symbole oder Farben helfen.
Das hat noch einen schönen Nebeneffekt: Nicht jede Information muss ständig neu erklärt werden. Und Kinder lernen gleichzeitig, dass eine Woche aus verschiedenen Dingen besteht: Pflichten, Terminen, Freizeit und Erholung.
Auch bei den Aufgaben im Familienalltag können Kinder Schritt für Schritt Verantwortung übernehmen. Je nach Alter gibt es viele kleine Aufgaben, die sie selbstständig erledigen können – vom Tischdecken über das Aufräumen bis hin zum Wäschezusammenlegen. Wenn du wissen möchtest, welche Aufgaben für welches Alter geeignet sind und wie du Kinder dabei unterstützen kannst, findest du hier mehr dazu: Kinder im Haushalt: So können Kinder im Familienalltag mithelfen.
Me-Time nicht vergessen
Beim Thema Selbstfürsorge hast du den folgenden Satz sicher schon häufig gehört: „Du musst auch Zeit für dich einplanen.“
Das stimmt natürlich. Aber auch daraus kann schnell eine weitere Aufgabe werden. Dann stehen plötzlich zusätzlich Yoga, Joggen, Meditation, Freundinnenabend und Wellness auf der To-do-Liste.
Dabei soll Me-Time eigentlich genau das Gegenteil sein: etwas, das dir guttut – und nicht noch mehr Druck macht.
Frag dich deshalb ganz ehrlich: Was würde mir diese Woche wirklich guttun? Und vielleicht noch wichtiger: Was davon fühlt sich tatsächlich gut an und was mache ich eher, weil ich das Gefühl habe, ich sollte es tun?
Vielleicht ist es einfach ein Abend auf dem Sofa. Vielleicht eine Stunde Sport, ein Kaffee mit einer Freundin oder ein Vormittag, an dem du einmal alleine durch den Supermarkt gehen kannst.
Such dir eine oder zwei Dinge aus, nicht zehn.
Freie Zeit ist kein Platzhalter für die nächste Aufgabe
Das ist ein Punkt, den ich selber noch viel öfter beachten darf.
Wenn du zwischen zwei Terminen eine Stunde frei hast, muss daraus nicht automatisch eine Stunde Wäsche, Papierkram oder Putzen werden.
Du darfst diese Stunde auch einfach nutzen, um einen Kaffee zu trinken, eine Runde spazieren zu gehen oder einfach gar nichts zu machen.
Freiraum ist kein ungenutzter Platz im Kalender. Freiraum ist Teil der Planung. Gerade im Familienalltag brauchen wir diese Zeiten, in denen nichts passieren muss.
das Wochenende gehört zur Wochenplanung
Das Wochenende wird bei der Planung gerne vergessen.
Dabei versuchen viele Familien, am Samstag und Sonntag alles nachzuholen, was unter der Woche nicht geschafft wurde: Gartenarbeit, Kinderprogramm, Reparaturen, Erledigungen, Putzen, Einkaufen, …
Und am Sonntagabend ist man erschöpft und fragt sich, wo das Wochenende geblieben ist. Deshalb ist es wichtig, dass du auch für das Wochenende eine Grenze setzt.
Frag dich, was wirklich erledigt werden muss? Was wäre schön? Und was kann einfach bis nächste Woche warten?
Etwas bewusst weglassen
Wenn deine Wochenplanung fertig ist, schau noch einmal auf die Liste und suche eine Sache, die du streichen kannst.
Nicht verschieben! Nicht auf Samstag legen! Streichen!
Vielleicht muss das Badezimmer diese Woche nicht gründlich geputzt werden. Vielleicht kann der Kleiderschrank noch zwei Wochen warten. Vielleicht muss das Treffen nicht unbedingt diese Woche stattfinden. Vielleicht reicht beim Abendessen tatsächlich das einfache Gericht.
Denn genau darum geht es bei einer realistischen Wochenplanung: Nicht alles irgendwie unterzubringen, sondern zu entscheiden, was wichtig genug ist, um diese Woche Platz zu bekommen.
Wochenplanung in 10 Schritten
Wenn du aus all diesen Gedanken eine einfache Wochenplanung für Mamas machen möchtest, kannst du dich jede Woche an diesen zehn Punkten orientieren:
1. Fixtermine eintragen
Schule, Kindergarten, Arbeit, Arzttermine, Hobbys und andere feste Termine.
2. Die besonders vollen Tage erkennen
An diesen Tagen planst du möglichst wenig zusätzlich.
3. Unsichtbare Familienarbeit ergänzen
Einkauf, Wäsche, Essen, Hausaufgaben, Fahrten und kleine Erledigungen.
4. Pro Tag höchstens eine grössere zusätzliche Aufgabe einplanen.
5. Die Mahlzeiten grob planen
Nicht sieben perfekte Gerichte, sondern eine einfache Lösung für die ganze Woche.
6. Aufgaben und Verantwortung verteilen
Nicht alles automatisch bei einer Person lassen.
7. Puffer lassen
Nicht jede freie Minute verplanen.
8. Eine Sache für dich einplanen
Überlege, was dir diese Woche wirklich guttun würde – und nicht, was du deiner Meinung nach zusätzlich tun solltest.
9. Das Wochenende mitdenken
Nicht alles, was unter der Woche liegen geblieben ist, muss am Samstag und Sonntag nachgeholt werden.
10. Am Ende eine Aufgabe streichen
Nicht verschieben. Nicht auf Samstag legen. Streichen.
Und dann ist dein Wochenplan fertig. 🥳
Nicht perfekt. Nicht Instagram-tauglich. Aber vielleicht genau deshalb alltagstauglich.
Du möchtest deine Woche direkt planen?
Dafür habe ich einen kostenlosen Alltagsplaner erstellt, den du ausdrucken oder digital nutzen kannst. Er enthält unter anderem eine Wochenübersicht, To-do-Liste, Notizen und einen Menüplan – also genau die Bereiche, die du für eine realistische Familienwoche brauchst. einen Menüplan – also genau die Bereiche, die du für eine realistische Familienwoche brauchst.
FAZIT: Eine realistische Woche darf auch einmal langweilig aussehen
Ich glaube, wir müssen uns von der Vorstellung verabschieden, dass eine gut organisierte Woche eine maximal produktive Woche sein muss.
Eine gute Woche kann bedeuten, dass alle pünktlich aus dem Haus kommen, niemand das Sportzeug vergessen hat, es an drei Abenden ein schnelles Abendessen gab, die Wäsche nicht ganz fertig geworden ist und du am Mittwochabend trotzdem eine Stunde auf dem Sofa gesessen hast.
Das ist keine misslungene Planung. Das ist Familienalltag.
Und vielleicht ist genau das die wichtigste Frage für deine nächste Wochenplanung:
Nicht: Was könnte ich alles schaffen?
Sondern: Wie möchte ich, dass sich diese Woche für mich und meine Familie anfühlt?
Wenn die Antwort darauf etwas mehr Ruhe, weniger Hektik und ein bisschen mehr Luft enthält, dann sollte genau das auch in deinem Kalender zu sehen sein.







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