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Du hast gerade aufgeräumt – und trotzdem fühlt sich dein Zuhause nicht wirklich ordentlich an?
Irgendwie wirkt alles noch unruhig, voll oder einfach… nicht fertig.
Und du fragst dich vielleicht:
Wie schaffen das andere Familien eigentlich? Mit Kindern, Haushalt und ganz normalem Alltag? Leben die überhaupt in diesen Wohnungen?
Die ehrliche Antwort: Diese Menschen räumen oft gar nicht mehr auf als du.
Sie machen einfach ein paar Dinge anders. Kleine Dinge, die dafür sorgen, dass ein Zuhause ordentlich wirkt – selbst wenn es das in Wahrheit gar nicht zu 100% ist.
Und genau diese Tricks zeige ich dir jetzt ☺️
Freie Flächen
Ein Raum fühlt sich vor allem dann ordentlich an, wenn dein Auge zur Ruhe kommt. Und das passiert vor allem durch freie Flächen.
Die einfache Grundregel könnte also sein: Alles, was keine Deko ist, verschwindet in Schränken, Schubladen oder Körben.
Aber – und das ist wichtig: Es geht nicht darum, alles krampfhaft zu verstecken. Sondern darum, bewusst zu entscheiden,
welche Dinge wirklich sichtbar sein sollen.
Denn natürlich gibt es Alltagsgegenstände, die du brauchst – und die auch auf der Fläche stehen dürfen:
- Gewürze neben dem Herd
- Kochutensilien in einem Glas
- ein Korb mit Büchern am Bett
👉 Der Unterschied liegt nicht im Was, sondern im Wie.
Wenn diese Dinge einfach „abgestellt“ sind, wirken sie schnell chaotisch. Wenn du sie aber bewusst platzierst, entsteht Struktur.
Das klappt zum Beispiel so:
- Dinge bündeln statt verstreuen
- Tabletts oder Körbe nutzen
- kleine „Gruppen“ bilden statt Einzelteile
Plötzlich wirkt die gleiche Fläche ruhig – obwohl eigentlich gleich viele Dinge darauf stehen.
Ordnung im Blickfeld
Wenn du einen Raum betrittst, scannst du ihn automatisch. Dein Blick landet ganz intuitiv auf bestimmten Flächen:
- Esstisch
- Couchtisch
- Küchenarbeitsplatte
- Sideboard im Wohnbereich
Und genau diese Flächen entscheiden darüber, ob dein Zuhause ordentlich wirkt oder nicht. Du kannst also theoretisch überall perfekt aufgeräumt haben – wenn diese Flächen voll sind, fühlt sich der Raum trotzdem chaotisch an. Deshalb ist es viel effektiver, sich genau auf diese „Blickflächen“ zu konzentrieren. Es geht dabei nicht darum, dass alles leer sein muss, sondern darum, bewusst zu entscheiden, was dort stehen darf.
Ich möchte dir ein kleines Beispiel aus meinem Alltag geben – vielleicht kennst du das ja auch:
Unser Esstisch war lange Zeit… alles. Ablage, Zwischenstation, Sammelstelle. Post wurde dort abgelegt, Einkäufe kurz „nur schnell“ hingestellt, Schlüssel, Zettel – und die Kinder haben natürlich auch ihr Spielzeug mit an den Tisch gebracht.
Und zack: Chaos.
Nicht, weil wir unordentlich sind, sondern weil dieser Tisch einfach strategisch perfekt liegt – nah beim Eingang, im Zentrum des Wohnbereichs.
Und somit ist der Tisch auch der erste Ort, auf den unser Blick fällt, wenn wir den Raum / die Wohnung betreten.
Unser Esstisch entscheidet also darüber, wie ordentlich unser ganzes Zuhause wirkt.
Was bei uns den Unterschied gemacht hat:
- wir haben einen festen Platz für Post definiert (nicht auf dem Esstisch)
- klare Regel gesetzt: keine Spielzeugablage auf dem Tisch
- bewusst entschieden, was dort liegen darf – und was nicht
Seitdem ist der Tisch nicht mehr „Ablage“, sondern wieder das, was er sein soll. Und der Raum wirkt sofort ruhiger.
Weniger Deko = mehr Ruhe
Viele denken: Mehr Deko macht ein Zuhause automatisch wohnlicher.
Aber oft passiert genau das Gegenteil. Viele kleine Dinge bedeuten auch viele visuelle Reize.
Und dein Kopf muss all diese Eindrücke gleichzeitig verarbeiten. Das fühlt sich schnell unruhig an – auch wenn alles „schön“ ist.
Deshalb gilt: Weniger Deko sorgt fast immer für mehr Ruhe.
Das bedeutet nicht, dass du alles wegpacken sollst. Sondern dass du bewusster auswählst. Statt viele kleine Teile überall zu verteilen, setze lieber auf wenige, gezielt platzierte Elemente.
Gruppiere ausserdem einzelne Dekoobjekte anstatt sie zu verstreuen. Zum Beispiel: eine Vase + eine Kerze + ein schönes Objekt. Zusammen wirken diese Dinge wie eine kleine, ruhige Einheit – anstatt wie viele einzelne „Störpunkte“.
Erinnerung an Tipp 1: Freie Flächen: Trau dich, Platz zu lassen, nicht jede freie Fläche muss gefüllt werden. Leere Flächen wirken ruhig, hochwertig und klar. Und genau dieses Gefühl überträgt sich auf den ganzen Raum.
Manchmal ist weniger nicht nur mehr – sondern genau das, was gefehlt hat.
Kleiner Bonus: Weniger Deko = schnelleres Abstauben 😄
Kabel – die unterschätzten Ordnungskiller
Kabel sind kleine Chaosmacher. Auch wenn sonst alles ordentlich ist – sichtbare Kabel sorgen sofort für Unruhe.
Und ja, man gewöhnt sich daran. Aber dein Auge nimmt sie trotzdem wahr. Unbewusst wirken Räume dadurch unruhiger und „unaufgeräumter“.
Wenn du also solche Kabelecken hast, probier Folgendes:
Versteck sie, indem du sie hinter Möbeln langführst, Kabelboxen nutzt oder sie mit Hilfe von Clips oder Kabelhaltern bändigst.
Plötzlich wirkt der ganze Bereich klarer und ruhiger. Kleine Veränderung – riesiger Effekt.
Dinge beschriften
Beschriftungen klingen erstmal nach Vorratskammer auf Pinterest 😄 Aber sie sind tatsächlich ein echter Gamechanger im Alltag. Denn sie helfen nicht nur dir, sondern deiner ganzen Familie.
Wenn klar ist, wo was hingehört, wird es automatisch einfacher, Dinge wieder zurückzulegen. Und genau das ist der Schlüssel zu langfristiger Ordnung. Denn Unordnung entsteht oft nicht, weil wir nicht aufräumen, sondern weil Dinge keinen klaren Platz haben. Oder weil man nicht auf den ersten Blick erkennt, wo dieser Platz ist.
Mit einheitlichen, gut lesbaren Etiketten schaffst du sofort Klarheit.
Zum Beispiel bei:
- Vorräten
- Spielzeugkisten
- Putzmitteln
- Schubladen
Alle wissen: Ah, das gehört genau hierhin. Und plötzlich funktioniert Ordnung nicht mehr nur über dich.
Gleiche Dinge bündeln
Ein spannender Punkt, den viele unterschätzen: Unser Auge versucht automatisch, Dinge zu ordnen.
Wenn ähnliche Dinge überall verteilt sind, entsteht innerlich Unruhe. Wenn sie gebündelt sind, fühlt sich alles sofort strukturierter an. In deiner Wohnung kannst du dir das ganz einfach zunutze machen.
Zum Beispiel:
- Kerzen an einem Ort sammeln
- Bücher stapeln statt verstreuen
- Küchenutensilien zusammen aufbewahren
Die Dinge werden dadurch zwar nicht weniger aber es wirkt sofort viel ordentlicher.
Der Trick dahinter ist simpel: Gib deinen Dingen einen „Rahmen“.
Das kann zum Beispiel sein:
- ein Tablett auf der Kücheninsel für Salz- und Pfeffermühlen
- ein schöner Untersetzer auf dem Couchtisch für Fernbedienung und Buch
So entstehen kleine, klare Zonen – statt viele einzelne, lose Dinge.
Boden frei
Ein freier Boden lässt einen Raum sofort ordentlicher wirken. Warum? Weil grosse, freie Flächen deinem Auge Ruhe geben – und der Raum dadurch klarer wirkt.
Im Prinzip ist es das gleiche wie bei freien Oberflächen: Je weniger „unterbrochen“ eine Fläche ist, desto ruhiger wirkt der Raum.
Alles, was auf dem Boden herumsteht, erzeugt visuelles Chaos. Und gerade im Familienalltag sammelt sich dort schnell einiges an: Taschen, Jacken, Körbe, Spielzeug…
Versuche, den Boden so frei wie möglich zu halten. Das klappt zum Beispiel mit:
- Wandhaken für Jacken und Taschen
- festen Plätzen für Körbe oder Spielzeug
- Möbeln mit genug Stauraum
Der Effekt ist sofort sichtbar. Und das Stuabsaugen geht plötzlich viel schneller. 😉
Einheitliche Kleiderbügel
Ein echter Klassiker – und trotzdem wird er oft unterschätzt: Kleiderbügel.
Unterschiedliche Formen, Farben und Höhen sorgen sofort für Unruhe. Und zwar nicht nur im Kleiderschrank – sondern vor allem auch bei offenen Garderoben. Auch wenn alles ordentlich hängt, wirkt es schnell chaotisch. Zu viele verschiedene Linien und Farben bringen visuelle Unruhe rein.
Wenn du stattdessen einheitliche Bügel verwendest, wirkt alle sruhiger, strukturierter, einfach ordentlicher.
Der 30-Sekunden-Reset
Ordnung hat ganz viel mit Eindruck zu tun – und gar nicht immer damit, wie viel du tatsächlich aufräumst.
Und genau das kannst du dir zunutze machen. Denn oft sind es nur Kleinigkeiten, die einen Raum unruhig wirken lassen. Dinge, die sich im Alltag ganz unbemerkt einschleichen – ein zerdrücktes Kissen, eine Decke, die halb herunterhängt, Kleidung, die irgendwo „nur kurz“ abgelegt wurde.
Das Schöne ist, du brauchst keine grosse Aufräumaktion, um das zu verändern. Oft reichen schon 30 Sekunden.
Einmal die Kissen aufschütteln, die Decke ordentlich falten, kurz das Sofa glattziehen – und plötzlich wirkt der Raum ganz anders. Ruhiger. Klarer. Fast ein bisschen wie im Hotel.
Das funktioniert übrigens nicht nur im Wohnzimmer. Auch im Schlafzimmer macht es einen riesigen Unterschied, wenn du morgens kurz die Decke glattziehst und die Kissen richtest.
Oder bei Kleidung: Statt sie einfach über den Stuhl zu werfen, kurz ordentlich hinlegen oder aufhängen.
Es sind wirklich nur kleine Handgriffe – aber sie verändern sofort, wie sich dein Zuhause anfühlt.
Der «Ich-habe-jetzt-keine-Zeit-Korb»
Niemand hat im Alltag ständig Zeit, alles sofort ordentlich wegzuräumen. Und jede Wohnung hat sie. Diese Orte, an denen sich Dinge sammeln:
- der Stuhl im Schlafzimmer
- die Ecke im Flur
- „nur kurz abgelegt“-Stellen
Und genau da entsteht dieses Gefühl von Chaos. Das Problem ist nicht, dass es diese Plätze gibt. Das Problem ist, dass sie keinen klaren Zweck haben.
Was ich liebe – und was gerade im Familienalltag unglaublich gut funktioniert: Ein schöner Sammelkorb pro Raum oder pro Etage
Alles, was gerade keinen festen Platz hat oder einfach schnell aus dem Blick verschwinden soll, landet erstmal dort. Der Effekt ist sofort sichtbar. Der Raum wirkt aufgeräumt – obwohl du nicht wirklich aufgeräumt hast. Und das nimmt so viel Druck raus.Statt ständig alles sofort erledigen zu müssen, kannst du die Dinge später ganz in Ruhe sortieren und wegräumen.
Routinen
All diese Tricks helfen dir, dein Zuhause schnell ordentlicher wirken zu lassen. Aber damit es sich auch langfristig so anfühlt, braucht es noch etwas anderes: kleine Routinen im Alltag.
Denn genau hier entsteht der Unterschied zwischen „ich räume immer wieder neu auf“ und „es bleibt irgendwie von selbst ordentlich“.
Unordnung entsteht oft nicht durch grosse Dinge, sondern durch viele kleine, unerledigte Handgriffe, die sich im Alltag ansammeln. Und genau da setzen Routinen an. Nicht kompliziert, nicht perfekt – sondern ganz kleine Gewohnheiten, die du nebenbei machst.
Zum Beispiel:
- Jeder Gegenstand hat ein Zuhause – und wird dorthin zurückgelegt
- Kein Gang mit leeren Händen – du nimmst automatisch etwas mit
- Die 2-Minuten-Regel – kleine Dinge sofort erledigen
- Eine kurze tägliche Reset-Routine am Abend
- Wäsche nicht aufschieben, sondern direkt erledigen
Das sind keine grossen Aufgaben. Aber sie verhindern, dass Chaos überhaupt entsteht.
Und genau das ist der Punkt: Du räumst nicht mehr auf – du hältst Ordnung.
Wenn du tiefer in diese Routinen eintauchen willst, habe ich sie hier ausführlich erklärt: Tägliche Routinen für mehr Ordnung im Alltag – meine Top 10
Such dir am besten eine davon aus und probier sie diese Woche aus.
Fazit
Du musst nicht alles auf einmal umsetzen. Aber such dir einen dieser Tricks raus.
Nur einen. Und probier ihn heute aus.
Du wirst merken: Es geht nicht darum, perfekt aufzuräumen. Sondern darum, kleine Dinge zu verändern,
die eine grosse Wirkung haben. Mehr Ruhe im Blick, weniger visuelles Chaos, ein Zuhause, das sich leichter anfühlt. Und genau das macht im Alltag den Unterschied.
Gerade mit Kindern, Job und allem, was sonst noch dazugehört, darf Ordnung einfach sein.
Was sind deine geheimen tricks, damit es Zuhause ganz schnellordentlich wirkt, ohne grosse Aufräumaktion. Teile es gern in den Kommentaren. 🖋️⬇️







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